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Hin- und hergerissen vom Atlantis Park in Punta del Hidalgo auf Teneriffa

Zu unseren Bewertungskriterien ... Bitte Sterne anklicken.

URL (eigene Webseite) 

http://www.atlantis-park.com/

Die Seite spricht durch Bilder, nur wenig Text und nur Basic Infos.

Zeitpunkt des AufenthaltsRiesenwellen im Nachbarort Bajamar

November/Dezember 2014 - zwei Wochen 

Lage und Umgebung

Punta del Hidalgo liegt weit im Nordwesten der Insel. Im Norden gibt es weniger Touristen und manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man ein bisschen Spanisch kann. Wenigstens verstehen sollte man es.
 
Der erste Eindruck unseres Aparthotels ist genau wie das Foto im Reisekatalog. Die Anlage besteht aus Apartments und ist an einem Hang in zwei Reihen angelegt. Der Eingang und die Rezeption sind oben. Der Meerblick ist zwar leicht verbaut, stört aber nicht weiter. Ein Blumenmeer empfängt den Gast, ein azurblauer Pool lädt zum Baden ein, überall Mosaiken von Meerestieren, dann reife Pomelos und Guave. Die freien Wandflächen auf der linken Seite sind mit den einzelnen Inseln der Kanaren bemalt.
 
Auch wenn die Straße rings um die Anlage verläuft und gegenüber der Rezeption auf der anderen Seite sich ein Wohnblock für Einheimische befindet, ist das Hotel ruhig gelegen. 
 
Die Eigentümerin, eine gebürtige Holländerin spricht mehrere Sprachen aber mit einem herrlichen Akzent und wohnt ebenfalls auf dem Hotelgrundstück. Ihr Haus liegt am unteren Ende mit einem Bildnis des Mencey von Anaga, Beneharo, an der Frontseite. 

Serviceleistungen

Eine Sammlung von Fotos rund um die Insel ...Außenpool, relativ kalt

Es gibt einen Außenpool mit ziemlich kaltem Wasser und einen sehr warmen Indoor-Pool, für diejenigen die es heiß mögen. 

Sonnenliegen stehen rund um den Pool, die Handtücher gibt's auf dem Zimmer. Im Anschluss an den Pool gibt's noch eine sehr gepflegte Grünfläche mit Palmen und Drachenbäumen und Blumen über Blumen überall. Straßenverkehr ist so gut wie gar nicht zu hören. Eine Oase der Ruhe und der Besinnung.

Leistungen die man gegen Gebühr in Anspruch nehmen kann: Zur Anlage gehört eine Schönheitsfarm, eine Kurabteilung. Einen Fitnessraum, Massage und Sauna gibt's auch noch.

Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Hotel. Fahrkarten kann man an der Rezeption kaufen. Wir haben den Bus zwar nie in Anspruch genommen (hatten ein Mietauto), aber wir haben jeden Tag Gäste des Hotels an der Haltestelle gesehen.

Tipps zur Freizeitgestaltung

Drachenbaum bei Icod de los Vinos

Faszinierend und mysteriös - das Anaga-Gebirge im Norden der Insel

Da wir keine Erfahrungen mit dem Bus haben, kann ich nur von unseren selber zusammengestellten Ausflügen ausgehen. Ohne Auto gibt es einen Wanderweg der direkt am Strand (kaum 150 m vom Hotel) losgeht. Den sind wir nie gegangen, weil wir bereits andere Wanderungen via Google und anderen Teneriffa-Webseiten vorausgeplant hatten.

Auf unserem Plan stand der Mercedes-Wald und das Anaga-Gebirge im äußersten Norden der Insel, dann das Teno-Gebirge mit der Masca-Schlucht  und der Teide Nationalpark einschließlich der Gipfelbesteigung des Pico del Teide. 

Die meisten Ausflüge haben wir entlang der Westküste gemacht, welche wir ein paarmal auf und ab gefahren sind und immer wieder neue kleine Wege entdeckt haben. Interessantes zum Sehen gibt es in Icod des los Vinos, in Garachico und in Orotava.

Eine Fahrt durch's Orotava-Tal über die TF-21 sollte man nur ohne Nebel machen, da man sonst die Aussicht nicht genießen kann. Eigentlich gibt es dann gar keine Aussicht. 

Auf dem Weg über die TF-24  den Bergrücken fährt man erst ganz steil bergan und ab etwa 1500 m gehen die herrlichen Ausblicke auf die Insel und auf den Teide selber los. Auch bei Nebel ist man stets oberhalb des Wolken- bzw. Nebelfeldes und hat den herrlichsten Sonnenschein (Achtung Höhensonne!!!).

Nimmt man die TF-24 fährt man unmittelbar am Observatorium von Izana vorbei. Für Besucher ist es leider von November bis März geschlossen. Aber auch vom Weg aus ist der Anblick einfach nur grandios. Die weißen Gebäude gegen einen dunkelblauen Himmel.

Wer baden möchte, muss an einen der zahlreichen Strände - in unserer Nähe waren es meistens Naturschwimmbecken. Sandstrände gibt es im Südwesten und Süden oder im Nordosten bei San Andres.

Zur Mondlandschaft bei Vilaflor wollten wir auch, aber sind dort nie angekommen. 

Mehr zu einigen unserer Ausflüge gibt es demnächst auch auf unserer Seite.

Parken 

Direkt am Hotel auf der Straße. Es gab da auch eine Garage unterhalb der Zimmer auf der rechten Seite (von oben aus gesehen), in welchem auch ein paar Autos standen, aber wir haben nie nachgefragt, ob man das eigene Auto auch dort parken kann. Wir haben immer einen Platz direkt am unteren Eingang des Hotels gefunden. 

Gastronomie

Speisesaal und Restaurant im Hintergrund mit Meerblick vom Wintergarten aus

Der Speisesaal ist rustikal eingerichtet, sieht sehr einladend aus. Die Art die Tische zu dekorieren, wie wir es von anderen Hotels kennen, fehlt hier komplett. Es ist sauber und adrett angerichtet, aber außer der Farbe der Servietten ändert sich hier nichts. Das Personal ist sehr aufmerksam und stets freundlich, spricht mehr oder weniger deutsch, ist aber wenn zu viele Gäste gleichzeitig essen wollen, leicht überfordert. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass wir unsere Häppchen noch nicht aufgegessen hatten als sie Suppe bereits ankam. 

Zum Essen selber

Zum Frühstück gab es Buffet, das jeden Tag gleich aussah und auch dieselben Zutaten hatte. Eine Abwechslung gab es nicht. 

Obst: frische Guave, Bananen, Kiwi, Orangen, Honigmelone, Trauben und Ananas (letztere aus der Dose).

Gemüse: immer nur Tomaten - ich habe Paprika und Gurken vermisst 

Fleischiges: mehrere Sorten Salami, Schinken, Frischwurst, Leberwurst - aber jeden Tag dasselbe

Käse: Frisch- und Hartkäse

Körniges: diese gab es in sämtlichen Variationen, Größen, Farben und Geschmacksrichtungen dazu Joghurts oder Frischkäsemischungen mit und ohne Kräuter

Die Eier wurden anscheinend für ein Jahr haltbar gemacht. Es gab nur gekochte Eier und die waren immer so hart, dass das Eigelb im Mund staubte. Ein Eierbecher war unnötig, denn mit dem Löffel hätte man das Ei nicht rauslöffeln können.

Süßes: 3 unterschiedliche selber gemachte Marmeladen und Honig 

Am Abend gab es stets ein Drei-Gänge-Menü bestehend aus einer Suppe, dann zur Auswahl: Fleisch, Fisch, Gemüse und einer Nachspeise.

Die Portionen waren relativ klein gehalten, aber es gab soviel Nachschlag wie man wollte. Für mich waren die Portionen wirklich ausreichend. Für die anderen Gäste auch, denn ich habe in den zwei Wochen nicht erlebt, dass einer Nachschlag verlangt hätte.

Die Speisen selber waren allesamt recht einfach gehalten. Die Beilagen waren fast immer dieselben. Das Gemüse war nur teils frisch gekocht, der Rest kam aus der Dose. Gekochte Kartoffeln gehörten auch jeden Tag zum Fleischgericht.

Keine richtige Abwechslung. Ein Beispiel auf Eintopf folgte am nächsten Tag Gulasch, es sei denn man aß Fisch. Es gab zwar auch mal ein Rumpsteak, ich nannte es aber Suchsteak - wegen der Größe und recht zäh war es auch.

Die Bezeichnungen für die Fische waren meistens in Spanisch. Die Frage nach der deutschen Bezeichnung konnte nicht einmal die Besitzerin, welche Deutsch ziemlich gut beherrschte, beantworten. Es war eben "ein weißer Fisch". 

Die Musik im Speisesaal war ebenso eintönig wie das Essen. Bestens geeignet für ganz besondere Opernliebhaber, die eine schwere, traurige Arie schon zum Frühstück verdauen können. Mir wurde es zu viel, obwohl ich gerne in die Oper gehe. Waren keine Opernarien zur Stelle, wurde italienische Musik aufgelegt, manchmal auch das eine oder andere Lied aus einem Musical. 

Ganz vermisst habe ich spanische Musik. Teneriffa gehört schließlich zu Spanien...

Zimmer 

 

 

 

 

Es war ein Apart(ment)hotel und wir hatten ein Wohnzimmer mit Küchenzeile und Bartheke als Trenner, ein Schlafzimmer mit eingemauertem, begehbarem Schrank und dazwischen das Badezimmer mit Wanne und sogar Bidet und einem kleinen Durchgangsflur.

Unser Apartment lag im oberen Stockwerk mit Blick auf den Pool und die gegenüberliegende Apartmentzeile mit den oben erwähnten Wandmalereien der Kanareninseln.

Auf dem fast quadratischen Balkon steht ein Tisch mit zwei Stühlen, von wo aus man das Meer rauschen hörte. 

Das Wohnzimmer hatte eine rustikale Couch und einen dazu passenden Sessel, eine Kommode auf welcher ein kleiner Fernseher stand. Zur Auswahl standen 8 - 10 deutsche Sender. 

In der Küchenzeile - welche bisher noch nie als solche genutzt wurde gab es Gläser, Tassen, Teller, Besteck, Flaschenöffner ... von allem zwei Stück. 

Das Schlafzimmer hatte zwei wirklich komplett getrennte Betten, obwohl sie nebeneinander standen und jede Matratze eine so tiefe Kuhle, dass ich nicht länger als ein paar Stunden im Stück darauf schlafen konnte, bevor sich mein Rücken wieder meldete und ich gezwungen war aufzustehen und mich erst mal wieder zu bewegen, bevor ich wieder zurück ins Bett bin, weil mir noch ein paar Stunden an Schlaf fehlten. Auch mein Versuch den Rest der Nacht auf der Couch zu verbringen ist fehlgeschlagen, denn auch die Couch war nicht zum Schlafen geeignet.

Wer nun Nachttischlampen im Schlafzimmer erwartet hat, wurde mit zwei Strahlern, welche zum Filmen ausgereicht hätten und weit oberhalb des Bettes angebracht waren, empfangen. Zum Lesen total ungeeignet. 

Der Schrank war in die Wand eingebaut und begehbar. Die Kleiderbügel hingen für mich etwas zu hoch, waren aber auf Zehenspitzen zu erreichen.

Badezimmer 

 

 

Im Badezimmer war eine Sitzwanne und Dusche mit Vorhang. Das WC befand sich gegenüber dem Waschbecken, aber so eng beieinander, dass wir beim Aufstehen immer wieder mit der Stirn gegen das Waschbecken schlugen. Der Papierrollenhalter, war rechts aber ziemlich weit hinten angebracht und konnte nur mit Verrenkungen erreicht werden. Hexenschuss darf man da nicht haben.

Während der gesamten Zeit haben wir nur zwei Gästeseif(ch)en bekommen. Duschgel und Bodylotion gab's überhaupt nicht. Haben wir uns dann selber gekauft. 

Gleich beim ersten Händewaschen sah ich winzige kleine Tierchen durch das Waschbecken huschen. Später fanden wir sie auch im Wohnzimmer auf dem Tisch und der Theke zwischen Küche und Wohnzimmer. Es waren winzige Ameisen, denen wir die ganze Zeit nicht Herr wurden. Egal was wir angestellt haben, irgendwann waren sie eben wieder da, obwohl die Zimmer täglich gereinigt wurden. 

 

Fazit

Es ist ein Hotel, das ich zwar weiterempfehlen kann, aber die Halbpension lässt zu wünschen übrig. Die Abwechslung fehlt total.

Dann hat Elisabeth, die Besitzerin, einen Vortrag zur Geschichte von Anaga, dem Gebiet in welchem sich Punta del Hidalgo befindet, angeboten. Sie wollte uns einen Film über das Leben und den Tod des letzten Mencey (König) von Anaga zeigen. Ich glaube, dass der Film gut gewesen wäre und auch die Geschichte interessant, aber eine Panne folgte der nächsten und verstanden habe ich so gut wie gar nichts. Ich musste die Geschichte im Internet nachlesen, um zu verstehen, was sie tatsächlich gemeint hat.

Elisabeth hat entweder im Schnelllauf vor- oder zurückgespult. Die ersten etwa 5 Minuten sahen wir gleich mehrere Male und den Rest überhaupt nicht oder mit so vielen Unterbrechungen, dass wir am Ende nicht mehr gewusst haben was ein paar Minuten vorher war. Wie gesagt, da mich die Geschichte interessiert hat, habe ich sie im Internet nachgelesen.

Dann keine Kosmetika und die winzigen Ameisen, senken unsere vergebenen Sterne leider auf 3-

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Ein Leben ohne Träume, ist wie ein Garten ohne Blumen.